Die Hausmaus

Die Hausmaus (Mus musculus) gehört zu den Altweltmäusen (Murinae) und ist eine kleine Art der Langschwanzmäusen (Muridae). Ihr vorkommen erstreckt sich über nahezu alle Länder und ist insbesondere oft in der nähe von Menschen anzutreffen.

Herkunft

Ursprünglich scheint sie in Indien beheimatet gewesen zu sein und hat sich von dort über die Jahrhunderte/Jahrtausende aus verbreitet.
Man unterscheidet sie in in die östliche Hausmaus (Mus musculus) und die westliche Hausmaus (Mus domesticus). Sie werden aber als eine Art angesehen.

Aktivität

Aktiv ist die Hausmaus vorwiegend Nachts aber in dunklen Räumen kann man sie auch in den Vormittagsstunden antreffen.
Sie kann sehr gut klettern, springen und laufen auch schwimmen kann sie gut, meidet aber Wasser wenn es geht.

Natürliche Feinde

In unserer Region sind die natürlichen Feinde der Hausmaus:
– Mensch
– Hauskatze
– Mauswiesel
– Schleiereule
– Füchse, im Sommer wenn sie auch etwas weiter weg von den Menschlichen Behausungen unterwegs ist
– Marder
– frei laufende Hunde gelegentlich

Köder zum Mäuse fangen

Mit Nutella fängt man Mäuse. Klingt komisch ist aber so. Sehr oft liest man das die betroffenen ihre Plagegeister mit etwas Nutella auf der Fall gefangen haben.
Die Falle auf den Laufwegen der Mäuse abstellen, etwas geschützt das sie sich nicht unbedingt beobachtet fühlen und dann abwarten.

Nun gibt es aber auch besonders clevere Mäuse die sich trotz allem bemühen an den Ködern in der Mäusefalle bedienen ohne von dieser geschnappt zu werden.
Ein Leser hatte solch eine Supermaus zu Gast und lange herum probiert wie er diesem kleinen Cleverchen bei kommen könnte.
Letztendlich war folgender Versuch schließlich der richtige:
Ein halbes Popcorn mit Rübenmus (=klebrige, zuckrige Masse) auf die Mausefalle kleben und das Popcorn mit dem Feuerzeug ein bischen duften lassen. Die Supermaus war zwar immer noch nicht in der Falle (die dieses mal zugeschnappt war, aber ohne Maus darin) aber lag 40 cm daneben und war tot.